Fußheberschwäche (Peronaeusparese): Wie ein Paresestimulator hilft
Was ist eine Peronaeusparese?
Bei einer Peronaeusparese ist der Nerv, der für das Anheben des Fußes verantwortlich ist, geschädigt – häufig nach einem Schlaganfall, einer Rückenmarksverletzung oder Nervenkompression. Die Folge ist eine Fußheberschwäche: Der Fuß kann beim Gehen nicht mehr aktiv angehoben werden, was zu einem unsicheren, stolpernden Gangbild führt.
Wie funktioniert ein Paresestimulator?
Ein Paresestimulator wie unser PeroBravo setzt elektrische Impulse gezielt am geschwächten Nerv oder Muskel an, um die Fußhebung während des Gehens aktiv zu unterstützen. Über einen Fußschalter wird die Stimulation exakt im richtigen Moment des Gangzyklus ausgelöst – der Fuß hebt sich also wieder im natürlichen Rhythmus des Gehens.
Die drei Therapiephasen
Der PeroBravo deckt mit 20 Programmen den gesamten Therapieverlauf ab: von der frühen Phase mit reiner Elektrostimulation zur Muskelaktivierung, über eine Übergangsphase, bis hin zum funktionellen Gangtraining mit Fußschalter-Steuerung. So begleitet ein einziges Gerät den gesamten Rehabilitationsprozess.
Wichtig vor Therapiebeginn
Die Behandlung einer Fußheberschwäche sollte in Abstimmung mit einem Neurologen oder Physiotherapeuten erfolgen, da Ursache und Schweregrad der Parese die Wahl des passenden Therapieprogramms beeinflussen.